Rosa Rossi sucht das Morgen | Renate Aichinger

Rosa Rossi sucht das Morgen | Renate Aichinger

Theatertext
3 Personen | 2D, 1H


UA: frei


Der Traum von der rosigen Zukunft wird vom Leben rechts überholt!

 

Entwickelt im Rahmen des
Retzhofer Dramapreises 2011 mit uniT.


Für diese kurze Schneeflockenlebensdauer hat es sich angefühlt, als ob jemand mein Leben anhält.


SYNOPSIS

Das Leben ist nicht vorhersehbar. Auch dann nicht, wenn wir alles tun, damit es zumindest halbwegs so wird, wie wir es gerne hätten. Die Journalistin Rosa hastet durch ihren Berufsalltag und läuft mit Lebensüberschallgeschwindigkeit unversehens Harald in den Weg, der verträumt einer fallenden Schneeflocke nachschaut. Harald, mit seinem 9–5-Job und einem Weckerproblem, ist so ziemlich das Gegenteil von Rosa. Trotzdem funkt es, auch wenn Rosas Dauerwellenfreundin Dagmar von Harald nicht allzu begeistert scheint. Rosa kommt es vor, als sei ihr Schneeflockenmärchen in Erfüllung gegangen. Allerdings nur für kurze Zeit, denn eine Routineuntersuchung bringt eine schockierende Diagnose: Rosa hat Brustkrebs. Und nun gerät alles durcheinander und außer Kontrolle: Während sie auf die Operation wartet, stehen ihr Leben, ihre Beziehung und ihre Freundschaft am Scheideweg.


ÜBER DIE AUTORIN RENATE AICHINGER

Die 1976 in Salzburg geborene Renate Aichinger ist Autorin, Regisseurin und Dramaturgin. Sie studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien und arbeitete als Dramaturgin und Regisseurin u. a. am …

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Fotografie: Martin Kröß (© gleichzeit)