DEMNÄCHST
29|02|12
gleichzeit kommt nach Berlin!
Erleben Sie an einem einzigen Abend vier unterschiedliche und vielseitige Textwelten, die in einer Szenischen Lesung von Berliner SchauspielerInnen präsentiert werden. Von und mit Marianne Strauhs, Claudia Tondl, Izy Kusche und Philipp Weiss.
Im Anschluss an die Veranstaltung freuen sich die AutorInnen und das Team von gleichzeit über Austausch und Diskussion.
Mittwoch, 29. Februar 2012, 19:30 Uhr
Eintritt 5 Euro / Erm. 4 Euro
Lettrétage
Methfesselstraße 23–25
10965 Berlin
info@lettretage.de
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06|03|12
Unterm Dach mit Renate Aichinger und Anne Frütel
Eine gemeinsame
Veranstaltung des Volkstheaters Wien mit gleichzeit
Verlagtheater
Unterm Dach treffen diesmal die Autorinnen Renate Aichinger
und Anne Frütel im Schwarzen Salon des Volkstheaters Wien aufeinander. Aus
brandneuen Stücken der beiden Autorinnen lesen
SchauspielerInnen des Ensembles.
Volkstheater, Schwarzer Salon | 1070 Wien, Neustiftgasse 1
Karten € 7. Reservierung: 01/52111-400 oder www.volkstheater.at
6. März, 19.30 Uhr
Treffpunkt 19.15 Uhr, Bühneneingang Neustiftgasse
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Aichinger
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ARCHIV
18|01|12 - 04|02|12
Uraufführung von Entkörperung.Zwei.Null von Claudia Tondl
In einer Produktion von theater ångstrøm bringt Dora Schneider im Wiener Kosmos Theater Claudia Tondls Stück Entkörperung.Zwei.Null mit Deniz Cooper, Karola Niederhuber, Mirko Roggenbock und Katharina Solzbacher auf die Bühne.
„Hab endlich gefunden wonach ich solange gesucht hab: nach einem Format für mich. Wer bin ich? Die ganze Zeit diese Suche und jetzt bin Ich. Keine gefickte qualitätslose Kopräsenz Mitmachelement. Kein Dreibeinspringen in den Abgrund.“ (Entkörperung.Zwei.Null / Gemma)
Alfa, Betta, Gemma und Heidi bilden das rangdynamische Team einer Webagentur, die sich auf die Entwicklung virtueller Avatare spezialisiert hat. Die Produktion der virtuellen Identitäten läuft auf Hochtouren, die einzelnen Mitglieder hingegen schlittern in heftige Identitätskrisen: Der visionslose Agenturchef verfängt sich in selbstzerstörerischer Reflexion, seine Stellvertreterin hetzt der Profitmaximierung hinterher, der treue Mitarbeiter flieht aus der Orientierungslosigkeit ins Büro, das er nicht mehr verlässt, und die junge Kollegin begibt sich auf die Suche nach den letzten Resten Menschlichkeit. Als letzter Ausweg der Getriebenen ist nur mehr ein Neustart möglich, irgendwo anders, als jemand anderer.
Claudia Tondls preisgekröntes Stück ist eine groteske Komödie über die Arbeitswelt der New Economy, ein irrlichterndes Spiel mit den Identitätskrisen, Zwangsneurosen und Lebensskizzen unserer Zeit.
Mi, 18.01. - Sa, 04.02.2012 | Mi - Sa | jeweils um 20:30 Uhr
Karten: EUR 17,- | erm. 13,- & 10,-
Reservierung: Tel. 01/523 12 26, www.kosmostheater.at, karten@kosmostheater.at
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1|12|2011

Lockstoff!
Die AutorInnen Barbi Markovic, Judith Pfeifer, Robert Prosser, Sophie Reyer, Christoph Szalay, Cornelia Travnicek, Anna Weidenholzer und Philipp Weiss gestalten einen gemeinsamen literarischen Abend, an dem sie versuchen, traditionelle Vortragsweisen aufzubrechen und/oder kritisch zu hinterfragen. Der Abend soll Raum schaffen für eine dadaistische Form des Ausdrucks, ein Ausufern der Welt und ihrer Möglichkeiten. Die jungen Lesenden zeichnen sich dadurch aus, dass sie in den unterschiedlichsten literarischen Gebieten (Lyrik, Prosa, Dramatik, Liedtexte) tätig sind. Für Wortspenden ist gesorgt.
Leitung: Sophie Reyer, Anna Weidenholzer
DSCHUNGEL WIEN
MQ / Museumsplatz 1, 1070 Wien
Beginn: 20 Uhr
Eintritt frei! (Freiwillige Spende)
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24|11|2011

text: Wuppertal z.B.
Sebastian Fusts Textmontage Wuppertal z. B. wird am 24.11. um 19:30 Uhr als Startschuss der neu eingerichteten Reihe Text: in der Alten Kantine Halberstadt szenisch gelesen.
Über die Kürzung der Fördermittel des Wuppertaler Theaters. Und des Staatstheaters Schwerin. Des Staatstheaters Cottbus. Des Volkstheaters Rostock. Und des Theaters Krefeld und Mönchengladbach. Eine Textmontage aus Zeitungsartikeln, Interviews und Internetuser-Kommentaren. Ein dokumentarisch-dialogischer Abriss von Kürzungen. Eines Widerstands. Einer Geschichte. Eines Resultats. Eine Spiegelung der hiesigen Situation. Ein Vexierspiegel. Eine Zumutung. Aus aktuellem Anlass. Aus der Not heraus. Über uns. Über Sie. Über Ihr Theater. Über die Bande gespielt. Eine szenische Lesung.
Die Reihe findet in Halberstadt in der „Alten Kantine“ satt.
Achtung! Nur 30 Sitzplätze! Einmalig!
Zugang zur „Alten Kantine“ finden Sie für die „Text:“-Abende über den Eingang zur Kammerbühne, Spiegelstrasse 20 a, Halberstadt. Folgen Sie danach einfach der hausinternen Beschilderung! In der „Alten Kantine“ angekommen, kaufen Sie sich am Besten ein kostengünstiges Getränk und pflegen Sie eine angenehme und angeregte Konversation mit Ihrem Tischnachbarn in loungeartigem, entspanntem Ambiente. Vor und nach der Veranstaltung.
Alte Kantine
Spiegelstrasse 20a, Halberstadt
Eintritt 5 Euro
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13|11|2011

stück/für/stück
Philipp Weiss ist mit seinem neuesten Stück Allerwelt für das Hans-Gratzer-Stipendium der Literar Mechana am Schaupielhaus Wien nominiert. Bei der stück/für/stück-Nacht 2011 am 13. November ab 20 Uhr wird Allerwelt (Einrichtung: Carina Riedl) neben drei weiteren Stücken im Schauspielhaus präsentiert. Für den Wettbewerb drücken wir ganz fest die Daumen!
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19|10|2011

Unterm Dach im Volkstheater
mit Texten von Ursula Scheidle & Izy Kusche
Eine gemeinsame
Veranstaltung des Wiener Volkstheaters mit gleichzeit
| Verlagtheater
Aus Texten von Ursula Scheidle und Izy Kusche lesen Nanette Waidmann, Johanna Withalm, Simon Mantei und Robert Prinzler.
Volkstheater, Schwarzer
Salon | 1070 Wien, Neustiftgasse 1
Karten € 7. Reservierung:
01/52111-400 oder www.volkstheater.at
19. Oktober, 19.30 Uhr
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30|06|2011 - 02|07|2011

WeFLASH© - Revolution aus der Dose in München
Nach über 15 Aufführungen in Wien und Gastspielen in Koblenz, Karlsruhe, Dresden und bei den Heidelberger Theatertagen kommen PressText mit ihrer Erfolgsproduktion WeFLASH nach München!
30. Juni, 1. und 2. Juli 2011 jeweils um 20 Uhr in der Pasinger Fabrik.
Kartenpreis:
12 Euro / 8 Euro (ermäßigt für SchülerInnen, StudentInnen etc.)
Reservierungen:
Tel: 089/ 82 92 90 79; Di - So, 17.30 - 20.30 Uhr
oder auf www.pasinger-fabrik.com
Anfahrt:
Die Pasinger Fabrik befindet sich direkt am Nordausgang des Pasinger Bahnhofs.
Sie ist erreichbar vom Marienplatz in 12 Minuten mit den S-Bahn-Linien 4, 5, 6 und 8.
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19|06|2011

KALTSTART - Theaterfestival Hamburg
Philipp Weiss ist mit seinem Stück Seifenblasenoper. Eine Kritik der runden Vernunft zur Autorenlounge des diesjährigen Kaltstart-Theaterfestivals in Hamburg eingeladen worden. Die szenische Präsentation seines Stückes findet am 19. Juni 2011 um 17:30 im Haus III&70 statt.
Kaltstart
Festplatz Nord
"Kaltstart e.V."
Nordkanalstrasse 46
20097 Hamburg
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15|06|2011 - 16|06|2011

Startguthaben 2011: Gefällt mir (nicht)
Der Aufstand gegen Diktatoren in der arabischen Welt wäre ohne die grenzenlose Echtzeit-Kommunikation unserer Zeit nicht möglich gewesen. Wenn das Internet heute ein relevanter Faktor substantieller Veränderungen auf politischer und gesellschaftlicher Ebene ist, stellt sich die Frage, weshalb solche Entwicklungen in unseren Breiten ausbleiben und das Netz (noch) nicht in vergleichbarem Ausmaß als Instrument zur politischen Intervention genutzt wird. Sind die herrschenden Verhältnisse zu gut um deren „Status zu ändern“ oder sagt die Generation „Facebook“ tatsächlich nur noch „Gefällt mir“?
Drei NachwuchsregisseurInnen erarbeiten gemeinsam mit drei jungen AutorInnen einen Abend, in dem sie sich auf jeweils eigene Art und Weise mit dem Themenkomplex "Intervention & Internet" auseinandersetzen. Mit dabei ist gleichzeit's Claudia Tondl mit einem brandneuen Text.
AutorInnen: Sandra Gugic, Claudia Tondl, Stephan Lack
Regisseurinnen: Danielle Strahm, Carina Riedl, Julia Burger
15. und 16. Juni, jeweils 20 Uhr in der Garage X - Theater Petersplatz
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10|06|2011 - 13|06|2011

TRAUM.GLÜCK.LOS
Wovon träumt der typische Wiener mit der bisweilen freudlosen Wiener Seele? - Mal abgesehen vom Lottogewinn?
Erneut erforschen alte und neue Mitglieder des TheaterClubs Wiener Brut diese Spezies und treffen dabei auf sehr unterschiedliche Traum-Vorstellungen – eingebettet in Geisterbahn-Grant und U-Bahn-Mief. Aber Achtung: Nicht nur der Zug, auch die Phantasie kann da schon mal abfahren.
Mit den Mitgliedern des TheaterClubs Wiener Brut:
Raphaela Böck, Nilu Dehghanzadeh, Claudia Eder, Leni Geyer, Marlene Grois, Ulrike Köstinger, Theresa Narbeshuber, Pamina Pröglhöf, Nikoletta Soumelidis, Selvi Yagli; Markus Freistätter, Sebastiano Sing, Tobias Tripolt, Laurin Zettl
Leitung: Renate Aichinger | Ausstattung: Elke Gattinger
Regieassistenz: Johanna Pfurtscheller | Ausstattungsassistenz: Natalie Glaser
Premiere 10. Juni 2011 | 18.00 Uhr
weitere Vorstellungen: 11.–13. Juni 2011 | 18.00 Uhr
Burgtheater Wien, Vestibül
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28|05|2011 - 01|06|2011

Grüße von ganz oben - Ein bürokratisches Märchen
Selbstverwirklichung heißt das neue Heilsversprechen! Jeder kann es schaffen, denn wir glauben an Chancengleichheit und an die Quantifizierbarkeit von Leistung, Spaß und Intelligenz. Dafür warten wir uns die Ärsche wund. Genießen können wir später, wenn das letzte Stückchen soziales Engagement neben angesehenen Praktika im papierfressenden Amt sakral transformiert worden ist. Macht sich auch gut im Lebenslauf, der so wichtig ist wie das Amen in der Kirche. Wer will schon im stinkenden Sumpf der Mittelmäßigkeit auf die Pension hinarbeiten? Ab in den Elitehimmel!
Wir alle spielen mit in dem bürokratischen Märchen. Individuelle Sesselfurzer, die halt ihren Job machen, studieren, sich ab und an was gönnen, auch mal dagegen sind – kleine Zahnräder, die kleine Zahnräder bleiben, so lange sie glauben den Weg nach oben gehen zu müssen. Saugen wir also weiterhin gierig an den Zitzen bis nichts mehr heraus kommt. Und dann? Krise? Chaos? Wo ist die ideologische Avantgarde, die uns herausreißt aus der Rolle der ewig Wartenden? Lasst uns gemeinsam wahnsinnig werden!
Ein Stück über die Frustration und Orientierungslosigkeit einer Generation, die ihr Leben in die Zukunft investiert und sich dabei selbst vergisst. Leistung lohnt sich wieder!
Stücktext, Regie und Schauspiel: PressText
Bühne, Projektion: Lena Novotny und Marcus Saravia
Licht: Julian Vogel
Kostüm: Bernadette Baumann
Produktionsleitung: Sophie Schmeiser
Flyerdesign: Clara Berlinski
Sa. 28., So. 29., Mo. 30., Di. 31. Mai und Mi. 01. Juni jeweils um 19:30 Uhr
Palais Kabelwerk STUDIO
Oswaldgasse 35A, 1120 Wien
www.palaiskabelwerk.at
Karten: 12 Euro/Ermäßigt 8 Euro
Reservierung: 0664 156 71 45 oder per Mail an presstext@gmx.net
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31|05|2011

gleichzeit STUDIO #6: Izy Kusche
gleichzeit STUDIO #7: Fust/Kusche
mit Chiara Felicita Ceeh, Sissi Noé, Markus Meyer und Moritz Vierboom
Einrichtung: Sebastian Fust / Robert Koukal
Erstmalig präsentieren wir in der STUDIO-Reihe ein Double Feature! Diesmal steht sowohl unser Autor Izy Kusche als auch das Autorenduo Fust/Kusche im Mittelpunkt.
Izy Kusche (1973 in Hamburg geboren) ist Autor und Filmemacher, schreibt Theaterstücke und Prosa und publiziert in diversen Anthologien und Magazinen. Zwischen 2001 und 2003 war Izy Kusche gemeinsam mit Sebastian Fust (*1975, Autor und Regisseur) im Ilses Erika und im Werk II ein wesentlicher Bestandteil der Leipziger Literaturshow-Szene. Für seinen Theatertext Thriller! Jason und Medea kurz vor Mitternacht erhielt er das Wiener Dramatikerstipendium 2010. Als Teil des Duos Fust/Kusche hatte er zuletzt zahlreiche Uraufführungen gemeinsam mit Sebastian Fust: Du und der Vergnügungspark (Burgtheater 2007), Ich glaube an Raum (Burgtheater 2008), Die Legenden von Afrika2fishes (Burgtheater 2008) und L’Afrique et le Réduit (Theater Basel/K6, 2009). Letzteres tourte 2010 als Rock’n’Roll-Monolog-Road-Show durch Deutschland und Österreich. In zwei szenischen Lesungen werden Texte von Izy Kusche und dem Autorenduo Fust/Kusche präsentiert.
Der Eintritt ist frei. Um Reservierung wird gebeten unter studio@gleichzeit.at.
31. Mai 2011 um 19 Uhr im WUK Museum
Währinger Straße 59, 1090 Wien
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23|05|2011
Premiere des Features Was lange gärt, wird endlich Wut
Protokoll eines Asylverfahrens, aufgezeichnet von Arno Aschauer und Ursula Scheidle
Begonnen hat die Freundschaft der Oppermanns und der Maksutis im Frühjahr 2005 in der Pfarrgemeinde Hernals im 17. Wiener Gemeindebezirk. Dort haben sich die beiden Familien kennen gelernt. Am Beginn der engen Freundschaft zwischen dem pensionierten Ehepaar Oppermann, das 5 Kinder großgezogen hat und der jungen fünfköpfigen Familie Maksuti, steht die Taufe des dritten, bereits in Wien geborenen Kindes, Florian. Der Säugling Florian bekommt einen abschlägigen Asylbescheid samt Androhung der Abschiebung zugestellt. Wortlaut: „Die Abschiebung stelle gemäß Art. 8 Abs. 2 EMRK‚ eine Maßnahme dar, die für die nationale Sicherheit, die öffentliche Ruhe und Ordnung, das wirtschaftliche Wohl des Landes, die Verteidigung der Ordnung und zur Verhinderung von strafbaren Handlungen, zum Schutz der Gesundheit und der Moral oder zum Schutz des Rechtes und der Freiheiten anderer notwendig sei.“
Von da an gibt es für die Oppermanns Handlungsbedarf.
Rudolf Oppermann war in seinem aktiven Berufsleben spezialisiert auf Vertragsverhandlungen in osteuropäischen Ländern und damals schon konfrontiert mit oft menschenverachtenden politischen Systemen. Seine Frau Christina Oppermann, Grafikerin und Kinderbuchillustratorin, ist selbst geprägt von dem Erlebnis, mit sieben Jahren obdachlos geworden zu sein. 2005 beginnen die beiden der Familie Maksuti aktiv beizustehen, ohne zu ahnen, was auf sie in den nächsten Jahren zukommen würde. Sie lernen mit Fortdauer des Verfahrens den Staat aus einer neuen Perspektive kennen: durch seine oft amorphe, willkürliche und häufig widersprüchliche Gesetzgebung. Es scheint den Behörden vor allem darum zu gehen, Integration so schwer wie möglich zu machen. Oder wie es Christina Oppermann in ihrem inzwischen abgeklärten Humor auf den Punkt bringt: Organisierte Unzuständigkeit!
Zur Premiere sind die Familien Oppermann und Maksuti geladen sowie das Autorenduo Arno Aschauer und Ursula Scheidle.
Moderation: Ö1 Redakteurin Elisabeth Stratka
IM ZAUBERBERG
VORPREMIEREN VON HÖRSPIELEN UND RADIOFEATURES
ORF KlangTheater im RadioKulturhaus
Argentinierstrasse 30 A
1040 Wien
Der Eintritt ist frei.
Zählkarten ab 19 Uhr im Foyer des Großen Sendesaales.
Kartenreservierungen sind auch möglich gegen einen Kostenersatz von EUR 4,-
unter der Telefonnummer (01) 501 70 377
oder per E-Mail: radiokulturhaus@orf.at
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26|04|2011

gleichzeit STUDIO #5: Ursula Scheidle
Einrichtung: Nora Hertlein
mit: Chiara Felicita Ceeh, Karin Yoko Jochum, Gerrit Jansen und Moritz Vierboom
Das gleichzeit STUDIO #5 widmet sich unserer Autorin Ursula Scheidle.
Ursula Scheidle (*1973 in Innsbruck) arbeitet als ORF-Sprecherin, Autorin und Schauspielerin. Ihr Hörspiel GPS (Global Positioning System) wurde 2009 im ORF gesendet und während der "Langen Nacht des Hörspiels" mit dem 2. Platz ausgezeichnet. 2009 wurde sie für den Retzhofer Literaturpreis nominiert, im Rahmen dessen entstand Im Puppenhaus. 2010 wurde ihr Stück Bei Skotty – Eine Revolutionssimulation an der Garage X – Theater Petersplatz uraufgeführt.
Ursula Scheidles Stücke sind minutiöse Zeichnungen zwischen der Stagnation des Alltags und dem Aufbruch ins Unbekannte. Immer im Fokus: die Suche nach dem Menschen im 21. Jahrhundert.
Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu Diskussion und Austausch mit Ursula Scheidle, Nora Hertlein und dem Team von gleichzeit.
26. April 2011, 20 Uhr
WUK Museum
1090 Wien, Währinger Straße 59
Der Eintritt ist frei. Um Reservierung wird gebeten unter studio@gleichzeit.at.
15|03|2011 - 17|03|2011 & 20|03|2011 - 21|03|2011

weFLASH© Wiederaufnahme in Wien
Die Zahl der violett Gekleideten steigt immer weiter an. Mittlerweile ist das öffentliche Verkehrsnetz in fast allen europäischen Städten zusammengebrochen.
Meine Damen und Herren, das ist Terrorismus!
Eine alternative, konsumkritische Studentengeneration, die sich mit iPhone, MySpace und selbstgedrehten YouTube Videos täglich auf ihre erkaufte Einzigartigkeit einen runterholt. Pseudo-Individualität aus dem Secondhand-Laden und Retro-Lebensgefühl sind jedoch längst zur rentablen Marketingstrategie geworden. Aus dieser unterschwellig brodelnden Krise hilft weder ein durchgegenderter Alltag noch ein lebenslaufwichtiges Praktikum in einer NGO.
Das fünfköpfige Kollektiv PressText präsentiert ihre legendäre weFLASH© Inszenierung nach ihrer erfolgreichen Deutschlandtour erneut im Wiener Off-Theater.
Aufführungstermine: 15., 16. 17., und 20., 21. März, Beginn jeweils 19:30
Off-Theater Wien
Kirchengasse 41
1080 Wien
Reservierungen unter: 0664 156 71 45 oder presstext@gmx.net
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17|03|2011

Unterm Dach im Volkstheater
mit Texten von Jorghi Poll
& Philipp Weiss
Eine gemeinsame
Veranstaltung des Volkstheaters mit gleichzeit
| Verlagtheater
Volkstheater, Schwarzer
Salon | 1070, Neustiftgasse
Karten € 7. Reservierung:
01/52111-400 oder www.volkstheater.at
17. März, 19.30 Uhr
04|03|2011

Lesung: Keine Delikatessen – Bühne für SchriftBilder
Präsentation der 15.
Ausgabe Rampensau
Mit Jorghi Poll u.a.
Wienstation | 1080, Lerchenfelder
Gürtel, Bogen 28
4. März, 19.00 Uhr
12|01|2011 & 13|01|2011

Rock'n'Roll-Monolog-Road-Show
Fremd ist immer nur das Andere! Ein Schauspieler und eine Dramatikerin spüren in Sebastian Fusts / Izy KuschesRock'n'Roll-Monolog-Road-Show ihrer jeweils eigenen Fremdheit nach. Und so wird die Vorstellung eines großen, fernen Kontinents zum Sinnbild für ganz kleine, persönliche Lebenslügen und ein Hotelzimmer in einem fernen Land zum Purgatorium der Hoffnungen und Ängste. Die Rock'n'Roll-Monolog-Road-Show – verstärkt durch die Leipziger Band Los Angeles Love – fällt direkt aus dem Tourbus in das mit Neonlicht erhellte Wohnzimmer der Garage X – Theater Petersplatz. Achtung: Ruhestörung!
Mit
Felicity Grist und David Oberkogler & der Band Los Angeles Love
Regie
Fust/Kusche
Musik / Sounds
Moritz Wallmüller
Video
Michael Schüller
12. und 13. Jänner 2011, in der Garage X - Theater Petersplatz
Eintritt: EUR 18,- / EUR 9,- (erm.)
Karten gibt es online auf www.garage-x.at,
Telefonisch unter 01/535 32 00 – 11 oder
per E-Mail unter: reservierung@garage-x.at
Die Uraufführung fand im November 2009 im Theater Basel/K6 unter dem Titel L’Afrique et le Réduit statt. (Regie: Petra Barcal und Susanne Heising).
09|12|2010

Illustration: © Kristof Kepler
gleichzeit STUDIO #4: Philipp Weiss
Einrichtung: Carina Riedl
Es lesen: Franziska Hackl, Hans Dieter Knebel, Thomas Reisinger und Elisa Seydel
Das gleichzeit STUDIO #4 widmet sich dem Autor Philipp Weiss.
Philipp Weiss (*1982 in Wien) schreibt Prosa und Theatertexte. Zahlreiche Publikationen u.a. im Residenz Verlag, in kolik, Volltext, manuskripte, im Wissenschaftsverlag Walter de Gruyter (über Peter Handkes Wunschloses Unglück, 2009) sowie im Passagen Verlag (egon. Ein Kunst-Stück, 2008). Diverse Auszeichnungen, u.a. Nominierung zum Retzhofer Literaturpreis 2006, Hermann-Lenz-Stipendium 2006, 3. Litarena Literaturpreis 2007, Österreichisches Staatsstipendium für Literatur 2008/2009, Nominierung zum Ingeborg-Bachmann-Preis 2009. Mit seinem Stückentwurf Seifenblasenoper. Eine Kritik der runden Vernunft wurde er 2010 zu den Werkstatttagen des Burgtheaters eingeladen.
Im gleichzeit STUDIO #4 präsentieren wir u.a. Ausschnitte aus seinen Theatertexten egon. Ein Kunst-Stück und Seifenblasenoper. Eine Kritik der runden Vernunft.
Weiss’ Texte sind opulente Bühnenwerke, deren sprachliche Virtuosität mit der Originalität seiner Ideen eine ganz eigene Handschrift aufweist. Seine Aufmerksamkeit richtet er dabei auch immer auf den Diskurs – dessen Fragmenthaftigkeit, Brüchigkeit und Unvollendetheit durch Weiss’ leise Ironie stets auf dem Silbertablett serviert wird.
Eingerichtet wird der Abend von der Regisseurin Carina Riedl.
Carina Riedl wurde 1983 in Vöcklabruck geboren. Von 2007 bis 2010 Regieassistentin am Burgtheater. Inszenierungen u.a.: 4.48 Psychose von Sarah Kane am dietheater-Künstlerhaus (2005); Gier±Psychose±Gier, eine Performance nach Sarah Kane am dietheater-Konzerthaus 2006. Am Burgtheater inszenierte Carina Riedl 2009 im Rahmen der Spieltriebe Abfall Bergland Cäsar. Eine Menschensammlung von Werner Schwab sowie zuletzt Stroszek nach einem Film von Werner Herzog im Vestibül.
Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu Diskussion und Austausch mit Philipp Weiss, Carina Riedl und dem Team von gleichzeit.
9. Dezember 2010, 20 Uhr – WUK Museum / 1090, Währinger Straße 59
Der Eintritt ist frei. Um Reservierung wird gebeten unter studio@gleichzeit.at.
WUK Museum | Beginn: 20 Uhr
1090, Währinger Straße 59
09|12|2010 & 10|12|2010

weFLASH©
Die Zahl der violett Gekleideten steigt immer weiter an. Mittlerweile ist das öffentliche Verkehrsnetz in fast allen europäischen Städten zusammengebrochen.
Meine Damen und Herren, das ist Terrorismus!
Eine alternative, konsumkritische Studentengeneration, die sich mit iPhone, MySpace und selbstgedrehten YouTube Videos täglich auf ihre erkaufte Einzigartigkeit einen runterholt. Pseudo-Individualität aus dem Secondhand-Laden und Retro-Lebensgefühl sind jedoch längst zur rentablen Marketingstrategie geworden. Aus dieser unterschwellig brodelnden Krise hilft weder ein durchgegenderter Alltag noch ein lebenslaufwichtiges Praktikum in einer NGO.
Das fünfköpfige Kollektiv PressText präsentiert ihre legendäre weFLASH© Inszenierung im Theater "die bühne" in Dresden.
Aufführungstermine: 9. & 10. Dezember 2010
die bühne e.V.
Das Theater der TU
Teplitzer Straße 26
01219 Dresden
buero@die-buehne.net
www.die-buehne.net
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12|06|2010 - 29|11|2010

Foto: © Staatstheater Mainz
leben lügen lagern von Claudia Tondl - Uraufführung
Inszenierung: Luzius Heydrich
Bühne und Kostüme: Carola Volles
Vier versprengte Gestalten finden sich nach einem plötzlichen Stromausfall, der Automatiktüren wie Aufzug lahmlegt, unversehens in den labyrinthischen Lagerhallen-Gängen von „Mäx‘ Selfstorage“ wieder: die naive Jungschauspielerin Vivi, Melli und Bea, ein Liebespaar – oder doch nicht? – sowie der vielleicht gar nicht so jungdynamische Unternehmensberater mit dem sprechenden Namen Loser. Dass zwischen den Eingeschlossenen als Zwangsgemeinschaft, konfrontiert mit der völlig ungeklärten Frage, wie lange die Situation dauern kann, schnell die Emotionen hochkochen, versteht sich fast von selbst. Träume und Wünsche der Vergangenheit, unerfüllte Sehnsüchte und Ängste, derer man sich mitsamt seiner eingelagerten Kisten vielleicht zu entledigen hoffte, brechen nun hervor. Und der undurchsichtige Lagerhallenbetreiber Mäx trägt wenig dazu bei, Lage und Menschen zu entspannen. Oder wird gerade er dann doch zur (letzten) Zuflucht vor den Abstürzen des echten Lebens?
Für die so dramatische wie humorvolle Auseinandersetzung zwischen ihren höchst eigenwillig gezeichneten Charakteren, vom jungen Regisseur Luzius Heydrich mit einfachsten Mitteln kongenial in Szene gesetzt, erhielt Claudia Tondl beim Wettbewerb „Text trifft Regie 2009“ den Preis für das beste Stück.
In Kooperation mit dem Lehrgang Szenisches Schreiben der uniT Graz und dem Verein der Gesellschaft der Freunde des Mainzer Theaters.
Staatsteater Mainz - Tic
Premiere am 11. Juni 2010 - 20 Uhr
Aufführungen vom 12. Juni 2010 - 2. Juli 2010
Wiederaufnahme ab dem 25.September 2010
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18|11|2010
Jung verlegt
Ein Abend mit den Jungen Verlagsmenschen Wien
Literaturwettbewerb: Präsentation des Siegertextes der Jungen Verlagsmenschen: You want to read in Frankfurt?
special: Lesung von gleichzeit | Verlagtheater und MONO VERLAG
Phil | Beginn: 19:30 Uhr
1060, Gumpendorferstraße 10-12
Karten: € 5 (mit Messeticket der BUCH WIEN: Eintritt frei)
Karten an der Abendkassa
10|11|2010

Unterm Dach
Eine gemeinsame Veranstaltung des Volkstheaters mit gleichzeit | Verlagtheater.
Der erste Abend der Lesereihe Unterm Dach widmet sich den Autorinnen Claudia Tondl und Ursula Scheidle.
Claudia Tondl wurde 1980 in Wien geboren. Mit ihrem Stück Entkörperung.Zwei.Null folgte die Teilnahme zur uniT-Stückentwicklung und die Nominierung für den Retzhofer Literaturpreis 2009, für die szenische Lesung am Schauspielhaus Graz wurde sie mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Ihr Stück leben lügen lagern gewann bei „Text trifft Regie", einem gemeinsamen Projekt von UniT Graz und Staatstheater Mainz, den Preis für das beste Stück. Die Uraufführung erfolgte im Juni 2010 (Regie: Luzius Heydrich). Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (bm:ukk) verlieh ihr vor kurzem das DramatikerInnenstipendium 2010.
Ursula Scheidle (*1973 in Innsbruck) arbeitet als ORF-Sprecherin, Autorin und Schauspielerin. Ihr Hörspiel GPS (Global Positioning System) wurde 2009 im ORF gesendet und während der "Langen Nacht des Hörspiels" mit dem 2. Platz bedacht. 2009 wurde sie für den Retzhofer Literaturpreis nominiert, im Rahmen dessen entstand ihr Stück Im Puppenhaus. 2010 wurde ihr Stück Bei Skotty - Eine Revolutionssimulation an der Garage X - Theater Petersplatz uraufgeführt.
Aus den Stücken Entkörperung.Zwei.Null, leben lügen lagern sowie Im Puppenhaus lesen SchauspielerInnen des Ensembles. Beide Autorinnen werden überdies anwesend sein und auf ihre ganz persönliche Art und Weise miteinander in Dialog treten.
mit: Andrea Bröderbauer, Nanette Waidmann, Patrick O. Beck und Robert Prinzler; Einrichtung: Robert Koukal
Volkstheater, Schwarzer Salon | Beginn: 19:30 Uhr | Treffpunkt 19:15 Uhr, Bühneneingang Neustiftgasse
1070, Neustiftgasse 1
Karten: € 7. Reservierung: 01/52111-400 oder www.volkstheater.at
20|10|2010

gleichzeit STUDIO #3: Claudia Tondl
mit Karin Yoko Jochum, Cornelia Köndgen, Elisa Seydel, Paul Matic und Thomas Richter
Einrichtung: Dora Schneider
Wir starten in die Herbstsaison!
Im Studio #3 steht unsere Autorin Claudia Tondl im Mittelpunkt: *1980 in Wien geboren, studierte sie Anglistik, Psychologie, Philosophie und Theaterwissenschaft und arbeitete als Texterin in einer Wiener Webagentur. Mit ihrem Stück Entkörperung.Zwei.Null nahm sie an der uniT-Stückentwicklung teil und wurde für den Retzhofer Literaturpreis 2009 nominiert. Mit leben lügen lagern gewann sie bei "Text trifft Regie", einem gemeinsamen Projekt von UniT Graz und Staatstheater Mainz, den Preis für das beste Stück - die Uraufführung fand im Juni 2010 im TiC des Staatstheater Mainz statt (Regie: Luzius Heydrich).
Mit einer großen Bandbreite an sprachlichen Mitteln stellt Claudia Tondl in ihren Texten die Frage nach der Grundlage von Kommunikation und den Grenzen von Sprache und Verständnis immer wieder neu. Ihre Figuren zeigen dabei stets die Auseinandersetzung mit einer individuellen und existenziellen Sinnhaftigkeit.
Im STUDIO #3 präsentieren wir u.a. Ausschnitte aus ihren Texten Lingua Franka, Entkörperung.Zwei.Null und leben lügen lagern, im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu Diskussion und Austausch mit der Autorin und dem Team von gleichzeit.
Der Eintritt ist frei. Um Reservierung wird gebeten unter studio@gleichzeit.at.
20. Oktober 2010, 20 Uhr - WUK Museum
1090 Wien, Währinger Straße 59
17|06|10 & 28|06|2010

Die Katze ist schwer traumatisiert von Marion Guerrero - Uraufführung im Rahmen der Reihe EPILOG
Inszenierung: Marie-Christin Rissinger, Kostüme: Alexandra Gritzan, mit: Katrin Röver und Jochen Ganser
Marion Guerrero wirft in ihrer Monolog Reihe „Die Katze ist schwer traumatisiert“ einen Blick auf „die andere Seite“. „Ich habe die Sophie nicht misshandelt [...] sie war nur eine Woche im Schrank, nicht länger, sie hat dort nicht gewohnt und sie hat jederzeit hinaus gekonnt, sie wollte aber nicht.“ Sind Kriminalität und Misshandlungen die Folge tragischer Schicksale oder ist, wer a-sozial, im Sozialstaat selber Schuld?
Düsseldorfer Schauspielhaus - Kleines Haus / Foyer
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09|06|10 - 10|06|10

Foto: © Garage X
STARTGUTHABEN - „´68 – war da was?“
Drei Uraufführungen an einem Abend!
Das Projekt der Garage X - Theater Petersplatz versammelt zum Ende der Spielzeit junge Künstler zum kollektiven Arbeiten. Die Stücktexte stammen von unseren AutorInnen Marion Guerrero, Ursula Scheidle und Jorghi Poll.
mit: Denis Cubic, Max Hoffmann, Katrin Grumeth, Alexander Braunshör, Karin Yoko Jochum, Christian Kainradl, Eva Puchner, Arthur Werner, Dieter Witting
Inszenierung: Nora Hertlein, Antje Schupp, Marc Jago
Bühne: Matthias Krische
Kostüme: Monika Nguyen
Dramaturgie: Hannah Lioba Egenolf, Anne Raveling
Sei arbeitsam, optimiere dich und sei froh, wenn wenigstens du durchkommst. Die Generation Prekär bastelt ängstlich am eigenen Lebenslauf. Unter dem Motto „´68 – war da was?“ stellt sie sich der Frage nach der Revolte von Achtundsechzig aus ihrer Sicht. Einstmals wurde aus vielen kleinen Rebellionen gegen den autoritären Muff der Nachkriegszeit in kurzer Zeit eine Bewegung, die die Nachkriegsgesellschaften grundlegend verändern sollte. Die Mythen von Woodstock über Rudi Dutschke bis zu Che Guevara wirken bis heute, die Werte und Bilder dieser Zeit haben sich tief in das kollektive Gedächtnis eingebrannt. Mittlerweile sind die Protagonisten der Revolte selbst im damals bekämpften Establishment angekommen – und haben den einst revolutionären Gestus gegen großbürgerliche Attitüde eingetauscht. Drei NachwuchsregisseurInnen erarbeiten gemeinsam mit drei jungen AutorInnen einen Abend, in dem sie sich auf jeweils eigene Art und Weise mit dem Themenkomplex auseinandersetzen.
9. und 10. Juni, jeweils 20 Uhr in der Garage X - Theater Petersplatz
Eintritt: EUR 18,- / EUR 9,- (erm.)
Karten gibt es online auf www.garage-x.at,
Telefonisch unter 01/535 32 00 – 11 oder
per E-Mail unter: reservierung@garage-x.at
18|05|2010

gleichzeit STUDIO #2: Jorghi Poll
Die Lesereihe gleichzeit STUDIO wurde am Dienstag den 18. Mai 2010 mit Jorghi Poll fortgesetzt. Präsentiert wurden u.a. Ausschnitte aus seinen Texten Homo Ulterior, Die Hängenden Gärten und schrottpressen.
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20|04|2010

gleichzeit STUDIO #1: Eröffnung
Die Lesereihe gleichzeit STUDIO wurde am Dienstag den 20. April 2010 eröffnet. In Teil 1 der monatlichen Reihe wurden Auszüge aus Stücken der ersten sechs AutorInnen gezeigt, die auch persönlich in den Abend involviert wurden.
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