egon. Ein Kunst-Stück | Philipp Weiss

egon. Ein Kunst-Stück | Philipp Weiss

Theatertext
5 Personen | Besetzung variabel


UA: frei


Aus Linien entstehen Figuren, aus Farbe Sprache!


wir sind der bilderrahmen für den körper, der wir sind. wir sind hingeworfen wie die mikadostäbe in die horizontale.


SYNOPSIS

Drei verkörperte Schiele-Bilder: Moa, die Tänzerin, Mime van Osen und der Gassenjunge. Alle sprechen eine Bildsprache: Sie sprechen an gegen ihren Schöpfer und begehren ihn zugleich. Sie schaffen um sich eine Klangmauer, werden zu einem gesamten Organismus, da sie Egon verehren, ihm Opfer bringen, ihn lieben, aber auch von ihm vereinnahmt werden. Egon ist aber auch Gefühlszustand, auch gesellschaftliches Ereignis. Alle werden ganz Egon. Doch dieser stirbt...

egon. Ein Kunst-Stück ist ein poetischer Text über die Kunst, deren gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Zerstörung. Eine Identität, die sich sukzessive selbst zersetzt.

 


ÜBER DEN AUTOR PHILIPP WEISS

*1982 in Wien geboren, schreibt Prosa und Theaterstücke. Studium von Menschen und Zuständen sowie Germanistik, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache an den Universitäten …

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Illustration: Egon Schiele Selfportrait | Yorck Project (© Zenodot Verlagsgesellschaft mbH)