Claudia Tondl
BIOGRAFIE
Die 1980 in
Wien geborene Autorin Claudia Tondl studierte an der Universität Wien
Anglistik, Philosophie und Pädagogik. Parallel absolvierte sie eine Ausbildung
zur Webdesignerin und arbeitete vier Jahre als Texterin in einer Wiener
Agentur. Den Sprung zum Theater vollzog sie mit einem Studienwechsel zur
Theater-, Film- und Medienwissenschaft und einem Job als Kartenabreißerin bei
den Wiener Festwochen. Mit ihrem Stück Lingua Franka gewann sie 2008 den
STUTHE-DramatikerInnenpreis. Mit Entkörperung.Zwei.Null folgte die
Teilnahme zur uniT-Stückentwicklung und die Nominierung für den Retzhofer
Literaturpreis 2009 – für die szenische Lesung am Schauspielhaus Graz wurde sie
mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Mit ihrem Stück leben lügen lagern
gewann sie bei Text trifft Regie, einem gemeinsamen Projekt von uniT Graz und
Staatstheater Mainz, den Preis für das beste Stück. Die Uraufführung erfolgte
im Juni 2010 (Regie: Luzius Heydrich). Sie erhielt das Österreichische DramatikerInnenstipendium
(bm:ukk) 2010 und das DramatikerInnenstipendium der Stadt Wien 2011 für ihren
Stückentwurf Zyklop. Im Juni 2011 wurde ihr Stück Monad’s Likes
an der Garage X – Theater Petersplatz uraufgeführt (Regie: Carina Riedl).
Claudia Tondl
schafft es in grandioser, aber immer unprätentiöser und authentischer Manier,
den Menschen auf sich selbst zurück zu werfen. Zwischen den Möglichkeiten und
Unmöglichkeiten von Kommunikation und Sprache sorgt sie für verblüffende
Entdeckungen.